den Vielfraß füttern

Schneiden Sie einen Tennisball halb auf. Dies geht m.E. am besten mit einem geriffelten Messer.

Malen oder kleben Sie Augen drauf und fertig ist der gelbe Vielfraß.

Nun benötigen Sie nur noch eine „Futterschüssel“ und „Futter“. Das können getrocknete Linsen, Bohnen, Buchweizen, Reis etc. sein, die mit dem Löffel (Teelöffel) gefüttert werden. Für Kinder, die noch Schwierigkeiten mit dem Löffel haben, dienen größere Dinge wie Murmeln oder weiße Bohnen, die mit der Hand gefüttert werden.

Nun soll der Vielfraß, je nach Geschicklichkeit, entweder mit dem Löffel oder mit der Hand gefüttert werden. Dabei ist es wichtig, dass nicht mehr Futter, als in den Ball passt zur Verfügung gestellt wird. Wenn die Futterschüssel leer ist, stellt das einen natürlichen Abschluss der Übung dar. Dabei können Sie je nach den Möglichkeiten des Kindes die Menge variieren.

Sinn der Übung ist das Üben der bilateralen Integration. Jede Hand führt eine andere Tätigkeit aus. Die eine drückt, die andere arbeitet im Pinzettengriff oder mit dem Löffel. Die fütternde Hand sollte dabei die dominante Hand sein. Also bei Rechtshändern die rechte Hand und umgekehrt.

Falls Sie noch nicht wissen, ob das Kind links- oder rechtshändig ist, überlassen Sie dem Kind die Wahl. Es wird automatisch der nicht-dominaten Hand die Hilfstätigkeit zuweisen.

Machen Sie ein Spiel daraus. Lassen Sie den Vielfraß schmatzen und rülpsen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Spaß und Lob sind der Schlüssel zum Erfolg!

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